The Chinese Room

Total Dark: Erste Infos zum neuen Spiel von The Chinese Room

In einem Interview mit den Kollegen von Rock Paper Shotgun hat Daniel Pinchbeck, seines Zeichens Studio & Creative Director von The Chinese Room, erste Informationen zum neuen Projekt des Entwickerstudios namens Total Dark  verlauten lassen.

Der eine oder andere dürfte The Chinese Room durch so bekannte Titel wie Dear Esther, Amnesia: A Machine For Pigs oder Everybody’s Gone to the Rapture bereits kennen und vielleicht auch schätzen gelernt haben.

Laut Pinchbeck soll sich Total Dark jedoch stark von der Machart der bisherigen Spiele im Stile eines Walking Simulators aus der Ego-Perspektive entfernen und stattdessen ein Adventure samt einer Vielzahl an RPG-Mechaniken aus einer isometrischen Perspektive werden, das seine Inspiration vornehmlich aus Brettspielen, Pen & Paper-Rollenspielen sowie klassischen Tabletop-Kriegsspielen zieht.

Pinchbeck beschreibt Total Dark wie folgt:

Es ist ein viel traditionelleres Spiel, ein isometrisches Adventure mit einer frei schwebenden Kamera und einer Vielzahl an Mechaniken. Dies wird einige Leute glücklich machen, während sich andere Leute fragen werden, ob wir überhaupt die rechte Erfahrung haben, um so eine Art von Spiel zu machen. Aber die [Erfahrung] haben wir absolut. Da uns die meisten Leute durch Dear Esther oder seit Neuestem Everybody’s Gone to the Rapture kennen, ist es leicht anzunehmen, dass wir diese Art von Spiel immer gemacht hätten und immer machen würden. Was sie aber womöglich nicht realisieren, ist dass wir neben Dear Esther auch andere Mods entwickelten. Einer davon war Antlion Soccer.

Auch auf die anvisierte Atmosphäre des Spiels geht Pinchbeck ein:

Ich kann definitiv sagen, dass das Spiel einen leichteren Ton haben wird. Wir haben drei sehr bedrückende Titel gemacht und jetzt ist es an der Zeit, für etwas leichtlebigeres. Es wird nicht weniger bizarr, aber nicht ganz so trostlos.

Die Idee für Total Dark begann nach Pinchbeck sogar als RPG-Brettspiel und eine Menge der Inspiration stamme von Pen & Paper- und Tabletop-Systematiken, wie beispielsweie aus Titeln wie Traveller, Paranoia oder Twilight 2000.

Laut Pinchbeck wäre sogar eine Veröffentlichung von Total Dark als Brettspiel in irgendeiner Form eventuell denkbar. Jedoch läge der Fokus von The Chinese Room derzeit erst einmal klar auf der PC-Version des Spiels.

Bis Ende April 2016 soll ein spielbarer Prototyp entwickelt sein. Eventuell wird es dann auch erste Bilder oder sogar bewegte Szenen für die Öffentlichkeit geben.