Scalebound

Scalebound soll "zeigen, was die Xbox One kann", ursprünglich mit Dinosauriern

Mit Scalebound entwickeln Platinum Games aktuell einen Xbox One-exklusiven Titel, zu dem bisher nicht sonderlich viel bekannt war. Erst auf der Gamescom wurden erste Gameplay-Szenen gezeigt, die ein wenig wie eine Mischung aus Bayonetta und Devil May Cry anmuten. Nicht weiter verwunderlich, haben die Entwickler des Studios doch an den Titeln mitentwickelt (Devil May Cry), beziehungsweise diese selbst veröffentlicht (Bayonetta).

In einem Interview mit dem britischen Magazin Metro sprach Hideki Kamiya, Gründungsmitglied von Platinum Games, nun ein wenig aus dem Nähkästchen über Scalebound. Laut ihm sei es ein steiniger Weg gewesen, bis ein großer Publisher Interesse an dem Titel gezeigt hatte. Das Konzept bestand bereits seit der Gründung des Studios im Jahr 2006, jedoch konnte kein Publisher dafür begeistert werden, weshalb zunächst Bayonetta und The Wonderful 101 entwickelt wurden. Erst dann entstand die Chance, sich mit Microsoft zusammen zu setzen und aus der Blaupause ein Spiel zu machen.

Und dann [nach der Veröffentlichung von Wonderful 101] erstellten der Lead Designer und ich eine überarbeitete Version des Konzepts und hatten die Möglichkeit, dieses Microsoft vorzustellen. Glücklicherweise waren sie sehr interessiert und wollten mehr wissen. […] Deshalb sind wir bei Platinum Games sehr glücklich darüber, dass Microsoft weiter Interesse gezeigt hat und sich uns die Möglichkeit auftat, uns mit ihnen zusammen zu schließen und es [Scalebound] umsetzen zu können.

Aufgrund dieses Umstands, sowie der Tatsache, dass es sich um einen Exklusivtitel handelt, wolle Kamiya ein Erlebnis schaffen, das demonstriert, wozu die Xbox One fähig ist. Er will nicht nur ein perfektes Spiel abliefern, sondern durch sein Werk auch den Marktwert der Konsole selbst heben.

Im Bezug auf Scalebound, das ein Eklusivtitel für die Xbox One ist, ist es mein ultimatives Ziel die Messlatte nicht nur bei meinem Spiel nach oben zu setzen, sondern auch die der Konsole, um zu zeigen was mit der Power der Xbox One möglich ist.

Die Beziehung zwischen Thuban und Drew soll essentieller Teil des Spiels werden.

Die Beziehung zwischen Thuban und Drew soll essentieller Teil des Spiels werden.

Ein Punkt, der bei Scalebound natürlich besonders in’s Auge sticht ist der riesige Drache, von dem der Protagonist begleitet wird. Dieser hört auf den Namen Thuban und ist weit mehr als nur ein Haustier für den Hauptcharakter Drew. Viel mehr soll die beiden eine innige Beziehung verbinden.

Oftmals wenn wir hören „Oh, es gibt Drachen in diesem Spiel“ denken wir „Oh, sie fungieren als Fortbewegungsmittel“ oder sie sind so etwas wie unser Haustier. Oder sie sind einfach ein Ersatz für eine Waffe oder ein Werkzeug. Aber ehrlich, es gibt eine Verbindung [in Scalebound], im Kern des Spiels, die stärker ist und wird, je weiter du im Spiel voran schreitest.

Genauere Informationen zur Story wollte Kamiya nicht heraus rücken. Interessant ist noch, dass der Drache nicht immer als Drache konzipiert war. Ursprünglich sollten Dinosaurier in irgendeiner Weise die Hauptrollen in Scalebound einnehmen, jedoch wurde dieser Plan nach einigen Überlegungen wieder verworfen. Nicht zuletzt, da Kamiya schon immer ein Fantasy-Spiel mit Drachen entwickeln wollten, zudem passten die schuppigen Wesen perfekt in das bestehende Konzept.

Quelle: Metro