Setting von Dishonored hätte feudales Japan mit magischen Elementen sein können

Das 2012 erschienene Dishonored – Maske des Zorns begeisterte gleichermaßen Spieler wie Fachpresse. Einer der Gründe hierfür ist das interessante Gameplay, das zwischen Stealth-Shooter und Rollenspiel (durch die Fähigkeiten und Skillpunkte) angesiedelt ist. Zum anderen jedoch war das Setting erfrischend anders. Dishonored spielte in einem stark vom Steampunk beeinflussten viktorianischen London.

Wie der Co-Creative Director Harvey Smith jedoch nun gegenüber der Zeitschrift Edge erklärte war das Setting nicht von Anfang an geplant. Laut dem Mitarbeiter der Arkane Studios drohten zwei Projekte zu scheitern, weshalb auch die weitere Zusammenarbeit mit Bethesda Softwars gefährdet wurde. Diese willigten der Kooperation zwar ein, stellten das Studio allerdings vor die Wahl, entweder einen bereits existierenden Entwurf umzusetzen oder etwas eigenes, originelles zu schaffen.

Der bestehende Vorschlag war im feudalen Japan angesiedelt und peppte das Setting mit magischen Waffen und Giftpfeilen auf. Die Story drehte sich wie die von Dishonored um Rache, der Protagonist sucht Vergeltung für die Ermordung seines Meisters. Als Gegenvorschlag reichten Arkane das jetzige Setting von Dishonored ein, das mehr als positiv aufgenommen und schließlich umgesetzt wurde. Ich hoffe jedoch, dass die ursprüngliche Idee nicht gänzlich zu Grabe getragen wurde, ein Titel mit dem Gameplay des jetzigen Spiels allerdings im feudalen Japan könnte durchaus seinen Charme haben.

Quelle: GamesRadar