Kickstarter stoppt Bloodsport

Vor einigen Tagen berichtete Kon über die Blutspende Kampagne aus Kanada, bei der einem immer dann Blut abgenommen wird, wenn der eigene Charakter im Spiel auch Blut verliert.

Wir halten diese Kampagne für eine innovative Idee, mit dem Blutspenden umzugehen, da sich insgesamt viel zu wenig Menschen mit dem Thema beschäftigen.

Nun stoppt Kickstarter allerdings das Hilfs-Projekt, das mit Hilfe einer Peripherie funktionieren sollte: Schließt man die Peripherie an eine Konsole an, so wird sie in jedem Moment, in dem die Rumble-Funktion des Controllers reagiert, aktiviert. Und ihr verliert Blut. Natürlich sind gewisse Sicherheitsmaßnahmen getroffen, sodass ihr niemals zu viel Blut verlieren könnt, das sich die Peripherie rechtzeitig abschaltet.

Trotzdem war es Kickstarter zu heikel: Nachdem ca. 2400€ gesammelt wurden, ließ Kickstarter die Kampagne kurzzeitig stoppen. Angepeilt waren 177.951 Euro, die in die Entwicklung des Gerätes und in die Blood-Donation-Tour durch Kanada investiert werden sollten.

Ausschlaggebend für Kickstarters Maßnahme waren wahrscheinlich die früheren PR-Aktionen des Unternehmens Brand & Grotesque hinter der Blutspende-Aktion. 2009 ließ die Firma Internet-Nutzer mit einer ferngesteuerten Paintball Waffe auf Menschen schießen, die als Banker verkleidet waren. 2010 konnten Bewohner eines Fakes-Reality-TV-Hauses ebenfalls mit einer Paintball Waffe sowie mit Elektroschocks gequält werden.