Die Crysis von Crytek

Im Podcast hatten wir es bereits besprochen – der deutsche Videospiel-Riese Crytek hatte in der Vergangenheit Probleme mit dem guten Geld. Diese Informationen verbreiteten sich rasch in der gesamten Branche.

Doch so richtig  wusste niemand etwas. Es kamen Gerüchte auf, Crytek würde Leute entlassen müssen, würde die Entwicklung an Spielen wie Homefront einstellen – und so ähnlich hat es sich nun auch bewahrheitet:

Zuerst kam die große Nachricht eines Lizenz-Verkaufs durch die Medien:

Das kürzlich erst angekündigte Homefront: The Revolution wurde mit allem was dazu gehört an Koch Media und Deep Silver verkauft. Allein bei der Lizenz sollte es aber nicht bleiben, denn auch das zuständige Studio Crytek UK wird geschlossen. Einige Entwickler gehen Homefront hinterher – andere bleiben auf der Strecke. Doch nicht nur das Department in Großbritannien muss Schicksalsschläge einstecken. Auch Crytek US entlässt Mitarbeiter und schickt sie auf den harten Arbeitsmarkt der Vereinigten Staaten.

Die Rettung vor der kompletten Pleite kam wohl durch den Lizenzverkauf. Mit dem Geld wolle man den Weg zum Online-Herausgeber weiter voranschreiten.

Die Zentrale in Frankfurt soll nun die Arbeit an HUNT: Horrors of the Gilded Age weiterverfolgen. Vorher war dieses Spiel auch bei Crytek US angesiedelt.