Spiele zum kleinen Preis – Make No Wonder

Wenn ihr gerade nicht die nötige Kohle für die größten Kracher von Activison übrig habt, müsst ihr nicht verzweifeln und euren Spieltrieb verlieren.

Ich empfehle Euch einmal die Woche eine echte Videospielperle für wenig, oder gar kein Geld.

Bevor ihr also vergesst, wieso Videospiele das größte sind, denkt daran, dass “Free to Play” nicht immer schlecht sein muss. 

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Make No Wonder beginnt, wie schon The Legend of Zelda, mit einem schlafenden Protagonisten.

In der Mitte des Bildschirms, zwischen Bäumen, am Strand, oder neben Felsen ist am Anfang nicht mehr zu sehen, als ein großer Kreis um die kleine weiße Figur.

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So, oder so ähnlich fängt jedes Spiel in Make No Wonder an. Mit wenigen Naturalien und einer vollen Enegerie-Leiste geht der Spieler auf die Suche nach… nach was eigentlich?!

Make No Wonder wirft den Spieler, ähnlich wie Don’t Starve in eine unbekannte und zufällig generierte Spielwelt, ohne auch nur im geringsten zu erklären, was man dort verloren hat und was das Ziel ist. Trotzdem weiß man instinktiv, was zu tun ist… überleben.

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Make No Wonders Titel ist Programm. Der Spieler ist kein SUPERMEGAHYPERBUMMBUMMFICKDICKZERFETZALLESINDEINEMWEG Superheld, der auf dem Weg ist, die Erde vor einer Alieninvasion, oder den Nazis zu retten, er ist ein verlorener Mensch, der einfach überleben und keine Wunder vollbringen will.

Durch die Top-Down Perspektive und den einfachen Art Stil, vermittelt Make No Wonder das Gefühl alleine in einem leeren und verlassenen Land zu sein. „So weit das Auge blicken kann“, symbolisiert durch den beständigen Kreis um den Spieler, flache Bäume und tiefblaue Ozeane, das alles steht zwischen dem Nichts des Spiels und Hife.

Mithilfe der Pfeiltasten und einer Maus bewegt man sich über das schwere Gelände und benutzt und baut man Gegenstände. Im laufe des Spiels findet man immer nützlichere Hilfsmittel, um sich fortzubewegen. Ob man Seilbahnen baut, oder sich ein kleines Boot baut, man findet einen Weg um den Weg herum.

Und je tiefer man in die Ecken der Spielwelt vordringt, desto mehr Hinweise auf den Grund für den eigenen „Zwangsurlaub“ findet man.

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Jeder (ehemailge) Lost-Fan denkt bei dem Gedanken an einen Menschen, der unter freiem Himmel aufwacht, ohne zu wissen, wie er dort hingekommen ist sofort an eine verlorene Insel und einen Flugzeugabsturz. Auch in Make No Wonder gibt es Anzeichen dafür, dass man selber in einem Flugzeug in das Spiel abgestürzt ist.

Make No Wonder ist mehr, als nur Zeitvertreib. Schnell wollte ich mehr von der geheimen Spielwelt wissen und konnte mich kaum von dem Gedanken trennen, ich könnte um die nächste Ecke einen Eisbären finden. Die Magie hinter dem Nichtwissen, der Wunsch zu überleben und vielleicht doch ein Wunder zu vollbringen, haben mich an Make No Wonder gefesselt.

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Mattbew Hollett hat mit Make No Wonder eine wunderbare Überlebenssimulation geschaffen, die es ohne Explosionen, Waffen, oder Wunder geschafft hat mich an den Bildschirm zu fesseln. Tatsächlich kostet Euch der Trip auf die Insel, oder in den „Zwangsurlaub“ gar nichts!

Make No Wonder ist hier vollkommen kostenlos für Euch spielbar. 

Quellen: Make No Wonder / Matthew Hollett / Matthew Hollett