The Legend of Zelda: Breath of the Wild

The Legend of Zelda: Breath of the Wild

The Legend of Zelda: Breath of the Wild wurde bereits im Jahr 2013 angekündigt, jedoch noch ohne den Zusatztitel. Erst auf der E3 2016 wurde dem Titel, der die Zelda-Reihe erstmals in eine Open World verfrachtet, offiziell verkündet. Breath of the Wild wird offiziell am 3. März 2017 erscheinen, womit es einen Launch-Titel für die neue Nintendo Switch darstellt und das erste “richtige” Zelda, also kein Remake, für die Nintendo Wii U wird. 

Als Besucher des Nintendo Switch Hands-On-Events in München hatte ich die Chance, Breath of the Wild für 20 Minuten anzuspielen. Das mag vielleicht nicht viel Zeit sein, reicht jedoch vollkommen, um einen ersten Eindruck zu gewinnen.









Wer bin ich?

Serientypisch schlüpfen wir in die Rolle des jungen Helden Link. Dieser erwacht ohne Erinnerung, wie er dorthin gekommen ist, in einem seltsamen Wasserbecken und wird von einer sanften Stimme aus dem Tempel-ähnlichen Gebilde geleitet. Nach der kurzen Anfangs-Sequenz dürfen wir direkt die Kontrolle über das Spitzohr übernehmen und in den Kisten, die sich direkt vor unserem Aufwachraum befinden, erste Kleidungsstücke aufnehmen und anlegen. 

Bereits hier machen sich die ersten Rollenspielelemente bemerkbar, das Inventar von Link ist deutlich größer als in bisherigen Serienteilen und jedes Kleidungsstück sowie jede Waffe verfügt über verschiedene Attribute. 

Welcome to Hyrule!

Mit dem Sheikah Slate, einer mysteriösen Tafel, ausgestattet, begeben wir uns erstmals in die offene Welt von Hyrule. Hier können wir uns direkt und ohne Einschränkungen (bis auf die erwähnte 20-Minuten-Grenze) frei bewegen und erkunden, wie wir wollen. So fing ich ein Gespräch mit einem alten Mann an, der mir düstere Geschichten über die verlorene Welt erzählte.

Mit der sich in der Nähe befindlichen Holzfälleraxt fällte ich einen Baum, der unter lautem Ächzen in einen kleinen See fiel und mir somit als Floss diente, so dass ich ein in einem Stein steckendes Schwert erreichte. Als ich dieses dort hinaus zog stellte ich jedoch mit Enttäuschung fest, dass es sich nicht um das Master Sword handelte. Einige Meter weiter entdeckte ich eine feindliche Horde von Gestalten, die ein wenig an Goblins erinnern. Anstatt jedoch direkt anzugreifen schlich ich um diese herum auf eine Ruine, die etwas oberhalb ihres Camps gelegen lag. Auf dieser befand sich ein großer Felsen, den ich als mit einem beherzten Stoß auf ein explosives Fass schleuderte, dass das Camp mitsamt den darin befindlichen Goblins dem Erdboden gleich machte.

Hier zeigt sich bereits eine der vielfach angepriesenen Qualitäten von Breath of the Wild: die Entscheidungsfreiheit. Mir hätte sich neben dem diskreten Vorgehen auch die Möglichkeit geboten, die Feinde direkt mit dem zuvor gefundenen Schwert zu attackieren oder ich hätte zum Bogen greifen und aus der Ferne vorgehen können. Besonders hilfreich bei dem Versuch, lautlos vorzugehen, dürfte die Lautstärke-Anzeige auf dem HUD sein. Über ein kleines Feld neben der Minimap können wir stets sehen, wie laut oder leise wir gerade durch die Welt schreiten. Sofern wir uns ruhig genug bewegen ist es uns sogar möglich, ganze Kämpfe einfach zu umschleichen. 

Das Kampf-System geht angenehm simpel von der Hand, mehr als zuschlagen oder den Bogen abfeuern war in der Demo nicht nötig. Interessante Möglichkeiten bei der Erkundung bieten sich nun auch durch die Möglichkeit, auf Knopfdruck zu springen und sogar zu klettern. So können wir beispielsweise Felswände hinauf oder uns vorsichtig auf die Dächer von Ruinen begeben. Hier ist jedoch stets die Ausdaueranzeige im Auge zu behalten, sonst kann es schnell zu einem todbringenden Absturz kommen. 

The Legend of Zelda: Breath of the Wild

Fazit

Nach zwei kleineren Scharmützeln und einer kurzen Story-Sequenz war dann auch das Ende meiner Spielzeit erreicht. Die Sitzung hinterließ ein bittersüßes Gefühl. Die 20 Minuten sind definitiv zu kurz angesetzt um auch nur im Ansatz zu erahnen, was die Spielwelt alles bieten wird. Alleine der Ausblick, der dem Spieler am Anfang vom Rande einer Klippe gewährt wird, verspricht jedoch schon viel. 

Hyrule selbst ist wunderschön designed, optisch kommt Breath of the Wild in einem wunderschönen, nicht zu cartoonigen Cel-Shading-Look daher. Dieser kann freilich nicht mit den umwerfenden Umgebungen aus beispielsweise einem Uncharted 4 mithalten, versprüht jedoch seinen ganz eigenen Charme, so wie es bisher fast ein jeder Zelda-Teil schaffte. Einen kleinen Wermutstropfen stellen hier die gelegentlich auftretenden Framedrops dar, bei denen die Bildrate aus nicht ganz offensichtlichen Gründe massiv abstürzt. Interessant ist hier jedoch, dass diese hauptsächlich auftreten, wenn die Konsole im Docking-Modus ist. Auf dem Handheld kam es kaum zu Einbrüchen der Framerate. 

Die ersten 20 Minuten von The Legend of Zelda: Breath of the Wild versprechen viel. Die Welt lädt zum Erkunden ein, es gibt viele kleine und große Entdeckungen zu machen. Zur Story kann ich noch kein fundiertes Urteil treffen, da ich mich auf diese absolut nicht konzentriert habe. Solange die technischen Probleme nicht überhand nehmen dürfte Fans der Serie im März ein richtiges Highlight erwarten.

Nachfolgend findet ihr noch ein paar Bilder des Hands-On-Events. Leider war das direkte Abgreifen des Video-Signals nicht möglich.

The Legend of Zelda: Breath of the Wild Nintendo Switch

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Disclaimer: Die Bilder stammen teilweise von Floi Maurer und werden mit dessen freundlicher Genehmigung verwendet. 

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