hello neighbor let's play

Hello Neighbor angespielt

Hello Neighbor ist laut den Entwicklern ein Stealth-Horror-Spiel mit einer sich weiterentwickelnden AI. In dem Titel ist der Spieler gerade in einen idyllischen Vorort gezogen und stellt fest, dass der Nachbar etwas im Keller versteckt. Die einzig logische Konsequenz ist es also in sein Haus einzubrechen um herauszufinden, was der Nachbar zu verbergen hat. Das Spiel wird von Dynamic Pixels entwickelt und von TinyBuild herausgegeben. Letztere könnten dem ein oder anderen durch Punch Club bekannt sein. Zumindest bei Pixelburg war die Box- und Lebensimulation sehr beliebt.

Die Open Pre-Alpha

Nach einer Testphase für ausgewählte Personen, konnte sich nun jeder Hello Neighbor in der Open Pre-Alpha Phase anschauen. Am Wochenende habe auch ich die Möglichkeit genutzt diese Version des Titels anzuspielen.

Ziel der Anstrengungen in der Alpha ist es, die durch drei Sicherungen versperrte, Kellertür zu öffnen. Der Startpunkt ist immer das eigene Schlafzimmer. Dorthin werden wir auch gebracht, wenn der Nachbar uns erwischt. Der will nämlich nicht, dass wir in seinem Haus rumschnüffeln und wehrt sich. Nach und nach werden von uns oft genutzte Wege mit Bärenfallen gepflastert oder von Kameras überwacht. Fenster, durch die wir eingedrungen sind, werden vernagelt, Türen versperrt. Zusätzlich werden Gegenstände mit steigender Zahl von Anläufen an anderer Orte geräumt. Alles in allem hat der Herr des Hauses auch in der Alpha alles daran gesetzt uns fernzuhalten.

Selbst für mich als, der schon länger nicht mehr am PC gespielt hat, war die Steuerung relativ intuitiv, auch wenn ich mir gewünscht hätte diese noch etwas anzupassen. Diese Option kommt aber sicher noch in der fertigen Version. Bis dahin sollte auch die Kollisionsabfrage verbessert werden. Ich hatte oft Probleme durch Fenster zu klettern oder auch Dinge aufzunehmen, was schlecht ist wenn einen ein wütender Nachbar verfolgt.

Für eine Alpha sah Hello Neighbor schon recht hübsch aus. Ich hatte es schlimmer erwartet, da es hieß, dass sämtliche grafischen Elemente aktuell nur Platzhalter sind. Es bleibt abzuwarten wie sehr hier noch aufgehübscht wird.

Trotzdem es in dieser Version des Spiels nur ein Stockwerk gab, hatte ich genug Ecken zu erkunden. Ich kann mir vorstellen, dass es mit weiteren Etagen auch mehr Gegenstände gibt, mit denen man interagieren und den Nachbarn ablenken kann. 

Ich muss zugeben, dass mir die technischen Probleme irgendwann den Spaß verdorben haben. Diese werden hoffentlich noch behoben. Dann hat das Spiel sicher Potential lange Spaß zu machen und immer wieder neue Wege zu finden dem schlauer werdenden Nachbarn ein Schnippchen zu schlagen.

Meine Versuche in den Keller zu gelangen habe ich für euch festgehalten. Wenn ihr also Wissen wollt, ob ich es in de Keller geschafft habe und was es da dann gab, schaut euch die Let’s Play Serie an.









Zur Playlist

Hello Neighbor soll im Sommer 2017 für PC erscheinen und zwischen 25 und 30 US-Dollar kosten. Für eine Konsolenumsetzung gibt es aktuell keine Pläne.