GTA VR

GTA VR: Mit Trevor durch Los Santos streifen

Das Team des YouTube-Kanals Corridor Digital ist für seine eindrucksvollen Kurzfilme bekannt, die oftmals Bezug auf verschiedenste Videospiele und popkulturelle Phänomene nehmen. Für ihr neuestes Projekt haben sie weder Kosten noch Mühen gescheut und eindrucksvoll dargestellt, wie ein Virtual Reality-Ausflug durch Los Santos, den Schauplatz aus GTA 5, aussehen könnte. Um den Trip so nah am Spiele-Vorbild wie möglich zu haben konnte sogar der Schauspieler Steven Ogg gewonnen werden, der in dem Open World-Kracher den durchgeknallten Hinterwäldler Trevor gibt und diesen auch in GTA VR mimt. 









Bereits im Tutorial geht der Hillbilly in die vollen und bewegt den Spieler dazu, ein Auto zu klauen. Diesem ist sein Weggefährte sowie die extrem realistische Spielwelt offensichtlich etwas zu viel, weshalb er die meiste Zeit verängstigt dem Treiben von Trevor beiwohnt, selbst aber kaum etwas unternimmt. Das insgesamt sieben Minuten lange Video strotzt nur so vor Anspielungen auf den Titel, Trevors offensichtliche Geisteskrankheit sowie die Grenzen der Moral, die in digitalen Welten nur allzu oft links liegen gelassen werden. Deshalb solltet ihr euch auch genau überlegen, ob ihr euch das Machwerk bei der Arbeit ansehen wollt oder doch lieber wartet, bis ihr zu Hause seid. 

Für einen Blick hinter die Kulissen kann zudem das Making Of-Video zu GTA VR auf einem Nebenkanal von Corridor angesehen werden. Hier kriegen wir nicht nur Einblicke dahinter, wie viel Aufwand selbst ein nur sieben Minuten langes Video bedeutet, auch plaudern einige Beteiligte darüber, wie es überhaupt zu dem Projekt kam und wie sie es in gerade einmal einer Woche schaffen konnten, das Projekt zu planen und zu realisieren.









Interessant ist auch, dass die Idee für ein gemeinsames Projekt zu großen Teilen von Steven Ogg selbst ausging. Der Trevor unglaublich ähnliche sehende Schauspieler hat selbst den Kontakt zu Regisseur Adrian aufgebaut, da er eine Woche Zeit hatte. Somit wurde der Dreh außerplanmäßig eingeschoben, wodurch es nötig wurde, unter extremen Zeitdruck und mit der Hilfe vieler Freunde zu arbeiten, um überhaupt etwas auf die Beine stellen zu können. Das Ergebnis spricht dafür, dass die Macher dem Druck durchaus gewachsen waren.